


Die projektbegleitende Betreuung ist ein zentraler Teil des Förderkonzeptes im Theodor-Heuss-Kolleg. Sie fängt bei den Sommerseminaren an und wird von den Seminarleitern bei den Projektetreffen und Fortbildungen bis zum Bilanzseminar weiter geführt.
Die Projektbegleitung verfolgt drei Zielebenen. Einerseits sollen Mentorinnen und Mentoren helfen. Sie sollen die Kollegiatinnen und Kollegiaten in der Projektentwicklung beraten, durch kritische Fragen weiterhelfen, bei Problemen als Ansprechpartner zur Seite stehen.
Der Blick des Mentors oder der Mentorin auf das gesamte Projekt und seine Entwicklung ermöglicht zudem Reflexion über den gesamten Projektzeitraum. So wird die Entwicklungsdynamik im Projekt und der Kompetenzgewinn der Projekte-Teams sichtbar und damit eine wichtige Grundlage für Selbstreflexion und Evaluation geschaffen.
Zudem hat Projektbetreuung das Ziel, die Abläufe des Kollegjahrs zu optimieren, insbesondere in Fragen der Fördermittelverwaltung und der Öffentlichkeitsarbeit.
Die Aufgabe übernehmen ab den Projektetreffen Mentorinnen und Mentoren des Theodor-Heuss-Kollegs. Sie sind erfahrene Seminar- oder Projekt-Leiter, die für diese Aufgabe weiter qualifiziert werden.
In drei Schritten qualifizieren sich Mentorinnen und Mentoren im Theodor-Heuss-Kolleg.
Basisfortbildung Mentoring (3 Tage) zu folgenden Themen: Mentoring, Coaching, Beratung als sich ergänzende Konzepte; Auftragsklärung; Methoden und Instrumente im Mentoring - medienübergreifende Praxis; Coaching im Mentoring; Rolle als Mentor – Erwartungen und persönliche Ziele.
Mentoring eines ehrenamtlichen Projekts über den kompletten Durchführungszeitraum.
Vertiefungsfortbildung Mentoring (3 Tage): Reflexion und Abschluss des Mentoring-Prozesses; Methoden und Instrumente zu Beobachtungskompetenz, Arbeitsstilen und Persönlichkeitseinschätzung; Ziele des Mentoring aus Sicht der Mentoren; Praktische Übungen zur Gesprächsführung.
-> Druck als PDF
