In dieser Geschichtswerkstatt werden deutsch-tschechische Beziehungen im Wandel betrachtet. Diese sind teilweise immer noch durch bestimmte Ereignisse belastet: Der Zweite Weltkrieg und die darauf folgende Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus tschechischen Gebieten, die Isolierung der Bevölkerung durch den Eisernen Vorhang und negative Auswirkungen der EU-Erweiterung im deutsch-tschechischen Grenzgebiet. Es besteht die Gefahr, dass die Jugend die Ängste, Vorbehalte, Stereotype und Bilder der vorhergehenden Generationen weiter tragen. Unser Projekt soll dem entgegen wirken. Es ist uns wichtig, dass sich die deutsche und tschechische Jugend mit der Problematik der deutsch-tschechischen Beziehungen kreativ auseinandersetzt, um durch die Kooperationserfahrungen neue Bilder vom anderen zu entdecken und der Öffentlichkeit, die oft unzureichend informiert ist, zu eröffnen.
Unsere Aktivitäten
Wir wollen zwei Seminare durchfuehren. Die Schüler werden hierbei die gemeinsame Geschichte bearbeiten und dann durch Befragungen, Interviews und Beobachtungen in ihrem Umfeld herausfinden, wie die Landsleute den fremden Nachbarn sehen. Die Aufmerksamkeit soll v.a den Veränderungen der Sichtweise innerhalb von drei Generationen (Großeltern, Eltern, Jugend) dienen. Dabei ist das Besondere das andersartige Erleben der Geschichte durch die Konfrontation mit persönlichen Schicksalen und Meinungen der Befragten.
Unsere Partner
Schule in Regensburg
Das Projektteam
Kristina Pokorna
24, aus Neratovice/CZ, studiert in Regensburg Politikwissenschaften und Germanistik
Cäcilia Sorger
22, aus Leipzig, studiert Kulturwissenschaften und Italianistik